Benni bloggt

Frag deinen Abgeordneten – er weiß alles

Was Politiker meinen – Teil 1

Als Antwort auf diesen Brief antwortete mir der Bundestagsabgeordnete der Bergstraße Michael Meister mit folgenden Worten:

Sehr geehrter Herr Runge,

haben Sie vielen Dank für Ihre Email vom 10. Juni 2009 anlässlich der Forderung der Innenministerkonferenz vom 5. Juni 2009.

Ich möchte Ihnen gerne meine Sicht darstellen. Mit Sorge beobachte ich, dass es trotz insgesamt sinkender Kriminalitätszahlen gerade bei der Gewaltkriminalität unter Jugendlichen eine steigende Tendenz gibt. Angesichts dieser Fakten stelle ich mir die Frage, ob der geltende gesetzliche Rahmen im Jugendschutz- wie auch im Strafrecht – ausreicht, um insbesondere Jugendliche vor dem schädlichen Einfluss übermäßiger Gewaltdarstellungen durch Computerspiele zu schützen. Auch wenn bereits ein Straftatbestand der Gewaltverherrlichung im Strafgesetzbuch existiert, ist zu prüfen, ob dieser in der geltenden Fassung ausreichend ist. Computerspiele, die auf realitätsnahe Weise in einer fiktiven Welt das Töten von Menschen simulieren und damit Gewalt verherrlichen, sind nach meinem Verständnis mit dem Anliegen eines wirksamen Kinder- und Jugendschutzes nicht zu vereinbaren.

Gesetze können sicherlich nicht alle Probleme lösen. In erster Linie sind hier die Eltern in der Verantwortung. Wer es zulässt, dass sich sein Kind in seiner Freizeit in hohem Maße mit Gewaltspielen beschäftigt, macht etwas grundlegend falsch.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Michael Meister, MdB

Nur so….also kleine Wahlhilfe liebe Leser, mehr Kommentare erspare ich mir.

2 Kommentare

  • Matze

    1

    Naja, mitm letzten Absatz hat er Recht. ^^

  • Kevin Profan3

    2

    Was können wir diesem Schreiben entnehmen?, Frolle Güllebrüh gerede um den Nutella-Toast. Gewalt unter Jugendlichen, wenn sie keine Jugendfreigabe haben sollten, können sie doch eigentlich von Jugendlichen nicht erworben werden? LAN FTW

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